„Geh fort […] in das Land, das ich dir zeigen werde!“ (Gen 12,1)

Veränderungen gibt es im Leben ja immer irgendwie. Sie gehören zum Leben dazu und machen es irgendwie auch spannend. Es gibt sie im Kleinen, zum Beispiel mit einer neuen Frisur oder einer neuen Brille. Es gibt aber auch Phasen im Leben, da hat man das Gefühl, dass sich eigentlich gerade alles verändert. In einer solchen Phase befinde ich mich gerade. Ich habe eine quälend lange Prüfungszeit hinter mir und habe jetzt mein Studium so gut wie beendet. Das allein ist ja an sich schon Veränderung genug. Aber ich habe ja nicht allein um des Studierens willen studiert, auch, wenn das so manche/r Professor/in oder Dozent/in vielleicht nicht gerne hört. Der Grund war ja immer der Schritt in die Praxis mit dem Beruf der Pastoralreferentin. Und so neigt sich die Zeit in Würzburg dem Ende entgegen und es geht in die dreijährige Ausbildungszeit. Diese Zeit habe ich gerade in den letzten Semestern herbeigesehnt und ich freue mich riesig darauf.

Wie es aber eben so ist bringt diese Zeit auch wieder unglaublich viele Umbrüche und Veränderungen mit sich. Die Ausbildungspfarrei steht fest und eine neue Wohnung muss gesucht werden, denn Würzburg und die alte Wohnung liegen ja nicht im Gebiet des Erzbistums Bamberg. Alte Verträge für Wohnung, Internet und Co. müssen gekündigt und neue Verträge am neuen Ort geschlossen werden. Der Kontakt zu vielen Menschen, die man in den letzten fünf Jahren fast täglich gesehen hat, wird jedenfalls in der direkten Begegnung weniger werden. Die Kisten sind gepackt und gerade heute habe ich schon fast alles von der alten in die neue Wohnung geschafft. Gerade in diesen Momenten zeigt sich, dass man im Aufbruch auch Stützen braucht, die einem Halt geben. Den Umzug gestern und heute hätte ich zum Beispiel ohne viele liebe Menschen überhaupt nicht geschafft. Und vor allem emotional sind Konstanten wichtig, damit man im neuen Lebensabschnitt gut Fuß fassen kann. Ich bin sehr froh, dass ich diese Menschen um mich herum habe und ich wünsche Jedem und Jeder solche Menschen. Und so steigt jetzt, neben einer gewissen Aufregung und Nervosität gerade die Vorfreude auf den Aufbruch in den neuen Abschnitt der Ausbildungszeit sehr zügig an 😉

Mit diesem neuen Lebensabschnitt folgt aber noch ein weiterer Umbruch. Alles hat seine Zeit und somit auch meine Arbeit an diesem Blog. Ich hoffe, dass das Lesen meiner kleinen Beiträge der Einen oder den Anderen ein wenig Freude bereitet hat. Mir hat es jedenfalls immer sehr viel Spaß gemacht, hier ein bisschen aus meinem Alltag zu berichten. Und das selbst dann, wenn mich nicht immer sofort ein Thema angesprungen hat. Es hat mich dann doch irgendwie immer eines gefunden 😉

Photo by Ross Findon on Unsplash

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Bloggen auf WordPress.com.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: